Unglückliche 2:3 Niederlage des VCO Dresden gegen den TV Planegg Krailling
- VC Olympia Dresden

- 26. Jan.
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Der VCO Dresden trat im tiefen Bayern gegen den TV Planegg Krailling an und lieferte sich ein intensives und hochklassiges Duell, das erst im Tie-Break entschieden wurde. Trotz großer kämpferischer Leistung musste sich Dresden am Ende knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Der VCO startete konzentriert in die Partie und holte sich den ersten Punkt direkt mit einem Block. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem keine Mannschaft Punkte herschenkte. Ein harter Linienangriff von Jette Hippel brachte Dresden erstmals mit 4:3 in Führung. Beim Stand von 8:6 punktete Anni Tändler zunächst erfolgreich mit einem Einbeiner und legte anschließend ein Aufschlagsass nach, sodass Dresden mit 9:6 vorne lag. Der VCO behauptete die Führung weiter. Ein präziser Cut Shot von Johanna Röhner sorgte für das 14:11. Beim Stand von 20:19 ging Planegg erstmals in Führung, doch Jette Hippel glich umgehend mit einem Block Out aus. Johanna Röhner übernahm anschließend den Aufschlag zum Satzgewinn. Dresden entschied den ersten Satz verdient mit 25:22 für sich.
Im zweiten Durchgang ließ die Durchschlagskraft auf Dresdner Seite etwas nach. Planegg agierte sehr stabil in der Abwehr, wodurch es dem VCO schwerfiel, konsequent zu punkten. Der Satz ging deutlich mit 25:15 an die Gastgeberinnen. Für Dresden galt es nun, den Durchgang abzuhaken und den Fokus neu auszurichten.
Der dritte Satz entwickelte sich erneut zu einem engen Schlagabtausch. Beim Stand von 7:7 brachte Zoe Albert ihr Team wieder in Führung. Mehrere Unsauberkeiten erleichterten es Planegg jedoch, das Spiel in bestimmten Phasen zu kontrollieren. Jette Hippel glich beim 13:13 erneut aus. In der Crunchtime wurde die Partie zunehmend emotional. Ein wichtiger Killblock von Johanna Röhner brachte Dresden beim Stand von 22:21 noch einmal in eine gute Ausgangslage. Durch eine Netzberührung und einzelne individuelle Fehler ging der Satz jedoch knapp mit 25:23 an Planegg.
Dresden zeigte weiterhin große Moral. Delia Siebenberg verwandelte einen Overpass direkt zum ersten Punkt des vierten Satzes. Mit weiteren druckvollen Angriffen setzte sich der VCO schnell mit 4:1 ab. Ein wirkungsvoller Killblock von Anni Tändler baute die Führung weiter aus. Dresden agierte besonders stark über die Mitte, womit Planegg kaum Lösungen fand. Beim Stand von 20:11 war der Satz entschieden. Der VCO gewann den Durchgang deutlich mit 25:16 und erzwang den Tie-Break.
Wie bereits in der Hinrunde ging es auch dieses Mal gegen Planegg in den Entscheidungssatz. Planegg erwischte den besseren Start und setzte sich schnell mit 5:1 ab. Erst nach einer Netzberührung fand Dresden besser in den Satz. Ein Killblock von Jette Hippel sowie ein Ass von Delia Siebenberg brachten den VCO auf 5:4 heran. Planegg überzeugte weiterhin mit starker Block Feldabwehr und zog auf 10:7 davon. Dresden kämpfte sich nochmals zurück. Ein Block von Delia Siebenberg verkürzte auf 12:13. Am Ende reichte es jedoch nicht mehr. Dresden verlor den Tie-Break knapp mit 13:15 und damit auch das Spiel mit 2:3.
Trotz der Niederlage war es eine Partie auf hohem Niveau und ein Duell auf Augenhöhe, aus dem der VCO Dresden viele positive Ansätze mitnehmen kann.
Zur wertvollsten Spielerin (MVP) wurde Zoe Albert gewählt.









