Niederlage gegen starke Vilsbiburger
- VC Olympia Dresden

- 3. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. Nov. 2025
Nach einem durchwachsenen Start mit der gewohnten Aufstellung entwickelte sich das Spiel gegen den Tabellenführer Vilsbiburg zu einem echten Auf und Ab. Im ersten Satz fand der VCO Dresden nur schwer ins Spiel und tat sich besonders im Angriff schwer. Der Mut, eigene Punkte zu erzwingen, fehlte phasenweise, was die Gäste konsequent ausnutzten. Beim Spielstand von 3:14 reagierte der VCO mit der Einwechslung von Esenia Fomenko und Johanna Röhner, was sich sofort positiv bemerkbar machte. Das Team konnte den Rückstand auf 10:18 verkürzen, musste den Satz jedoch trotz einzelner starker Aktionen, insbesondere im Block, mit 18:25 abgeben.
Im zweiten Satz zeigte sich ein völlig anderes Bild. Von Beginn an agierte der VCO mit deutlich mehr Druck in allen Elementen und präsentierte sich mutig und spielfreudig. Gegen einen Topgegner wie Vilsbiburg bewies die Mannschaft, wie viel Potenzial in ihr steckt. Nach einer frühen 6:3-Führung nahm Vilsbiburg die erste Auszeit, doch Dresden blieb konzentriert und setzte den Gegner weiter konsequent unter Druck. Beim Stand von 11:3 wechselte Vilsbiburg mehrfach, ohne den Spielverlauf entscheidend beeinflussen zu können. Der VCO blieb dominant und gewann den Satz souverän mit 25:13 – eine beeindruckende Reaktion.
Der dritte Durchgang verlief dann komplett anders. Vilsbiburg steigerte sich deutlich, überzeugte mit starker Feldabwehr und holte nahezu jeden Ball. Die Angreiferinnen des VCO fanden kaum noch Lösungen, und der Druck aus dem zweiten Satz konnte nicht aufrechterhalten werden. Folgerichtig ging der Satz mit 25:15 an die Gäste.
Auch im vierten Satz fand Dresden kein Mittel mehr gegen die stabile Abwehr und die cleveren Angriffe des Gegners. Trotz großem Einsatz und hoher Energie fehlte im Angriff die notwendige Durchschlagskraft. Vilsbiburg blieb stabil und sicherte sich schließlich auch diesen Satz mit 25:15 sowie den 3:1-Gesamtsieg.
Nach einem starken zweiten Satz, in dem der VCO seine beste Leistung abrufen konnte, fehlte in den entscheidenden Phasen die Konstanz und Entschlossenheit im Angriff. Vilsbiburg überzeugte über die gesamte Partie mit einer hervorragenden Abwehrarbeit und nutzte seine Chancen konsequent.
Für den VCO Dresden gilt es nun, die positiven Ansätze aus dem zweiten Satz mitzunehmen und in den kommenden zwei Wochen gezielt an den Schwachstellen zu arbeiten. Am 15. November steht das nächste Heimspiel gegen Planegg an – dann soll die Leistungskurve weiter nach oben zeigen.









