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Kein erhoffter Saisonstart gegen Markkleeberg

12. Okt.
4 Min. Lesezeit

VC Olympia Dresden e. V. | 11.10.2026


Am Samstag, den 10. Oktober, stand für uns das erste Spiel der neuen Saison an. Um 17:25 Uhr ertönte endlich der Anpfiff zum Sachsenderby zwischen dem VCO Dresden und Markkleeberg. Mit einem fast vollständigen Kader starteten wir in die Partie. Elsa Wehner rückte für die verletzte Helena Leicht ins Team. An dieser Stelle wünschen wir Helena gute Besserung und eine schnelle Genesung!


Für den VCO standen Esenia Fomenko im Zuspiel, Delia Siebenberg und Diyara Aydogan im Mittelblock, Maja Wolf auf Diagonal, Zoe Albert und Jette Hippel auf Außen sowie Anastasia Malze als Libera in der Startaufstellung.


Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei Markkleeberg zunächst den besseren Start erwischte und nach einer langen Rally mit 5:3 in Führung ging. Doch der VCO antwortete direkt. Ein Killblock von Jette, ein Ass von Maja und ein starker Angriff von Delia sorgten für die 6:5 Führung. Durch weitere gute Aktionen konnten wir unseren Vorsprung zunächst behaupten und lagen beim Stand von 13:11 vorne. Beim 14:13 nahm Trainer Andreas Renneberg einen Doppelwechsel vor. Esenia Fomenko und Maja Wolf verließen das Feld, Johanna Röhner und Elsa Wehner kamen ins Spiel. Durch einige individuelle Fehler im Aufschlag und in der Annahme gelang es Markkleeberg jedoch, die Führung zurückzuerobern. Beim Stand von 17:18 folgte die erste Auszeit des VCO. Kurz darauf kehrten Maja und Esenia beim 19:18 wieder aufs Feld zurück. Trotz eines starken Angriffs von Jette und großem Einsatz blieb es bis zum Schluss spannend. Ein guter Block der Gäste und Unsicherheiten in der Annahme machten es uns jedoch schwer, den Satz noch zu drehen. So ging der erste Durchgang knapp mit 23:25 an Markkleeberg.


Der zweite Satz begann vielversprechend für den VCO. Mit einem guten Block und einem Ass von Zoe erspielten wir uns eine schnelle 5:1-Führung. Markkleeberg ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und setzte uns mit druckvollen Aufschlägen zunehmend unter Druck. Dadurch kam es zu Unsicherheiten in unserer Annahme, sodass die Gäste auf 7:6 verkürzen konnten. Auch im weiteren Satzverlauf fanden wir nur schwer in unseren gewohnten Spielaufbau. Markkleeberg nutzte die Probleme konsequent aus und setzte sich auf 14:11 ab. Beim Stand von 11:15 nahm der VCO eine Auszeit, doch die Gäste blieben weiterhin spielbestimmend. Schwierigkeiten in der Annahme und Abwehr erschwerten das Zuspiel, wodurch wir im Angriff nur selten die gewünschten Lösungen fanden.

Nach einer langen, umkämpften Rally belohnten wir uns beim Stand von 19:21 für unseren Kampfgeist.

Doch ein Abstimmungsproblem im Angriff brachte Markkleeberg erneut entscheidend nach vorne. Trotz weiterer Gegenwehr mussten wir auch den zweiten Satz mit 20:25 abgeben.


Nach einer zehnminütigen Pause starteten wir motiviert in den dritten Satz. Mit Johanna Röhner, die für Maja Wolf eingewechselt wurde, gelang uns ein guter Auftakt. Ein Blockpunkt von Johanna brachte den VCO mit 3:0 in Führung.

Markkleeberg fand jedoch schnell zurück ins Spiel und glich zum 6:6 aus. Zwei Asse von Diyara sorgten anschließend dafür, dass wir uns wieder leicht absetzen konnten. Mit einem starken Angriff von Johanna und viel Einsatz in der Abwehr bauten wir unseren Vorsprung auf 18:13 aus.

Die Gäste hielten weiterhin dagegen und machten vor allem im Angriff viel Druck. Dadurch fiel es uns zunehmend schwer, den Ball sauber zu kontrollieren und präzise Pässe zu spielen. Markkleeberg kämpfte sich auf 22:20 heran, doch diesmal behielten wir die Nerven. Mit druckvollen Aufschlägen und guter Blockarbeit entschieden wir den Satz mit 25:20 für uns und verkürzten damit auf 1:2 nach Sätzen.


Mit dem Rückenwind aus dem gewonnenen dritten Satz gingen wir in den vierten Durchgang. Zunächst entwickelte sich erneut ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften mit druckvollen Angriffen punkteten. Allerdings fehlte uns weiterhin die nötige Konstanz bei vermeintlich einfachen Bällen, etwa bei Highballs und der ersten Ballberührung. Dadurch konnten wir unser Angriffsspiel nicht wie gewünscht aufbauen und lagen mit 7:9 zurück.

Der VCO gab sich nicht auf und kämpfte um jeden Ball. Eine lange Rally, die Zoe mit einem gut platzierten Rollshot abschloss, brachte uns die 11:10-Führung. Markkleeberg blieb jedoch hartnäckig und setzte uns mit starken Aufschlägen und platzierten Angriffen weiter unter Druck. Unsere Annahme geriet ins Wackeln, wodurch wir nur selten präzise Pässe zu unseren Angreiferinnen spielen konnten. Beim Stand von 15:18 lagen wir deshalb erneut zurück.

Bei 15:19 reagierte Trainer Andreas Renneberg mit einem weiteren Doppelwechsel: Maja Wolf und Elsa Wehner kamen zurück ins Spiel. Zusätzlich wurde Carlotta Fleischmann für Jette Hippel eingewechselt. Die Wechsel zeigten Wirkung und der VCO kämpfte sich auf 18:19 heran.

Doch Markkleeberg blieb auch in der entscheidenden Phase konsequent. Mit druckvollen Aufschlägen setzten die Gäste unsere Annahme und das anschließende Feldzuspiel erneut unter Druck. Trotz unseres Kampfgeistes mussten wir den vierten Satz schließlich mit 21:25 abgeben. Damit endete unser erstes Saisonspiel mit einer 1:3-Niederlage.


Auch wenn wir uns den Saisonauftakt anders vorgestellt hatten, konnten wir im Spiel gegen Markkleeberg wichtige Erfahrungen sammeln. Es wurde deutlich, woran wir in den kommenden Wochen arbeiten müssen, vor allem an der Konstanz in der Annahme, der Kontrolle einfacher Bälle und einem stabilen Spielaufbau, um unsere Angreiferinnen besser in Szene setzen zu können.


Bis zu unserem nächsten Spiel am 01.11.2026 haben wir nun Zeit, an diesen Punkten zu arbeiten und uns weiterzuentwickeln.


Zur MVP des Spiels wurde unsere Zuspielerin Esenia Fomenko gewählt.


Pressekontakt

Thomas KettmannVorstandsvorsitzender VC Olympia Dresden e. V.E-Mail: thomas.kettmann@vc-olympia-dresden.de | Mobil: +49 172 9040069


Fotos: Knut Zyball


 
 
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