Gute Phasen reichen nicht: VCO Dresden unterliegt Leverkusen mit 1:3
- VC Olympia Dresden

- 23. Feb.
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Aktualisiert: 27. Feb.
Am Sonntag stand für den VCO Dresden das zweite Spiel des Doppelspielwochenendes an. Um 15:00 Uhr wurde die Partie gegen die Gäste aus Leverkusen im Sportschulzentrum angepfiffen.
Dresden erwischte einen soliden Start und ging durch einen gelungenen Angriff von Maja Felber mit 2:1 in Führung. Leverkusen blieb jedoch präsent und setzte mit starken Block- und Abwehraktionen früh Akzente, sodass sich die Gäste eine Fünf Punkte Führung erspielten. Beim Stand von 6:11 reagierte Dresden weiterhin mutig und suchte clevere Lösungen im Angriff, während Leverkusen den Vorsprung zunächst verteidigte. Beim 14:10 übernahm Zoe Albert den Aufschlag und setzte den Gegner mit einer starken Serie unter Druck. Die Dresdner Abwehr stabilisierte sich und wichtige Punkte konnten erzielt werden. Zwar befreite sich Leverkusen über Diagonalangreiferin Marian Mischo aus dieser Phase, doch der VCO spielte den Satz konzentriert zu Ende und gewann mit 25:18.
Im zweiten Satz ließ sich Dresden zunächst nicht beirren und erspielte sich durch schnelle Angriffe eine 5:3 Führung. Leverkusen erhöhte jedoch deutlich den Aufschlagsdruck, wodurch die Dresdner Annahme ins Wanken geriet und die Angriffsdurchschlagskraft nachließ. Beim Stand von 10:13 übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Trotz guter Blockarbeit und einer kämpferischen Phase zum 15:13 blieb Leverkusen im Angriff und Block stabiler. Der Satz ging klar mit 25:16 an die Gäste.
Der dritte Durchgang begann vielversprechend. Ein gemeinsamer Killblock von Anni Tändler und Maja Felber brachte die 4:2 Führung. Diese konnte jedoch nicht gehalten werden, da Leverkusen mit einer starken Block Feldabwehr überzeugte und Dresden zu wenige passende Angriffslösungen fand. Druckvolle Aufschläge der Gäste sorgten für einen deutlichen Rückstand. Zwar kämpfte sich der VCO mit guten Block und Abwehraktionen noch einmal heran, doch auch dieser Satz ging mit 25:18 an Leverkusen.
Im vierten Satz mobilisierte Dresden noch einmal alle Kräfte. Die Anfangsphase blieb ausgeglichen, kein Team konnte sich zunächst entscheidend absetzen. Die Annahme stabilisierte sich unter anderem durch die gute Organisation von Libera Emilia Schaarschmidt, sodass das Spiel beim 13:13 offen blieb. In der entscheidenden Phase schlichen sich jedoch zu viele Abstimmungsprobleme ein, während Leverkusen konsequent im Angriff agierte und sich auf 21:16 absetzte. Der Satz endete erneut mit 25:18 zugunsten der Gäste.
Leverkusen gewann die Partie mit 3:1. Dresden konnte nicht an die starke Leistung vom Vortag gegen Stralsund anknüpfen und musste sich nach vier Sätzen geschlagen geben.
Zur wertvollsten Spielerin (MVP Silber) wurde Emilia Schaarschmidt gewählt, die mit großem Einsatz viele wichtige Bälle im Spiel hielt und Annahme sowie Abwehr Stabilität verlieh.









